unterschiedlich Gewässer = unterschiedlicher Stromverbrauch

ihr habe bestimmt auch schon mal im Forum gelesen

„…gebrauchtes Boot gekauft und der Regler ist gleich abgebrannt, der Vorbesitzer sagt das es bei ihm lief…“

So ähnlich ging es mir auch und ich wollte wissen was da los ist. Ich bekam ein Boot von einem Freund der es für mich aufgebaut und bei sich am See getestet hatte. Als es dann unverändert bei mir ankam setzte ich es hier bei mir ins Wasser und kam keine 3 Runden weit, danach war der Regler durchgebrannt.

Also mußte ich das untersuchen woran es lag, mein „Messboot“ ist der Wood-Racer 50

Wodd-Racer 50

Er hat 50cm Länge, einen 400Watt Motor betrieben an 2S Lipo und ist Vollgas tauglich, d.h. ich kann Ovale mit Vollgas fahren um so gute Logergebnisse zu bekommen.

Also machte ich einen stärkeren Regler in den Wood-Racer 50 und baute den Logger ein. Heraus kam ein Dauerstrom von 72Ampere und 92Amp Peak in den Kurven an meinem See (Sieben-Erlen-See), der Regler und Lipo waren „Feuer heiß“.

Ich war überrascht von den hohen Ampere Werten bei dem kleinen Boot….

Ein paar Wochen später kam ich dann an den See in Dillingen, machte dort die gleiche Messung und wußte nun wo das Problem lag. Das Boot lief viel „freier“ und war auch schneller, aber vor allem hatte ich nur einen Dauerstrom von 60Amp und 78 Ampere Peak in den Kurven und der Regler und Lipo war nur Handwarm….

Das ist ein Unterschied von 20% und reicht aus einen Regler der an der Grenze läuft zu überhitzen und zu beschädigen.

Wenn ich das jetzt mal auf ein größeres Boot mit mehr Stromaufnahme umrechne ist das nicht ganz „unerheblich“

Auch erklärte das den Effekt der unterschiedlichen Geschwindigkeit auf unterschiedlichen Gewässern.

Welche „Werte“ im Wasser dafür verantwortlich sind versuche ich gerade heraus zu finden….